X 1

known owners:
Donald Healey Motor Works Company
R.M.Dryden 1947 –
Ralph Westley ?1949 – 1951
Harold Goodwin
Larry Thomson 1972 – 1993
_ _ _ _ _ _ – Schweiz 1993 –

events
1946 Mille Miglia, driver: Donald Healey
2001 Ennstal Classic

literature
The Dryden Special
Shortly after the 2nd world war, when motor racing was again resumed, in this country, there was an upsurge of enthusiastic “do-it-yourself” racing car construction.
One such devotee was R.M.Dryden, better known perhaps as “Curly”and for his participation in 500cc racing. Dryden at that time had a pub in Dorchester,Oxon, at which his friend W.Cutler- who was associated with the Riley Motor Co Ltd.- was a frequent guest.
Dryden and Cutler obtained a Healey A type chassis and set about producing a 2 litre sports car in order that it could compete in the same class in 1948 as the Bristol engined cars. The capacity of the 2 ½ litre engine was reduced to 2 litres
There is no evidence that Dryden raced the car seriously as it was about this time that he became interested in the recently introduced 500cc racing class. However, another enthusiast, also with associations with the Riley Motor Company – Ralph Wesley of West Hagley – bought the car and competed regularly with it for the next 2 years. Very little is known of its activities from then onwards but it was, for a time in possession of the Riley agent ,Harold Goodwin, and spent time later at a garage in Wolverhampton area. It was from this garage that the present owner, Larry Thompson, accuired the car (1973).The car was completely rebuilt.
The chassis and suspension are unmodified but the Bishops steering gear has been replaced by the later Marles gear. The modified four carburettor engine has been replaced by a 2 ½ litre Pathfinder engine but these would seem to be the only deviation from the original state of the car. The colour of the body was initially light green but this has received fourteen coats of Jaguar racing green to produce the excellent appearance it now has.
The car has no weather protection- apart from the two aero screens- and the cockpit area is quite stark. However the re-trimming of the seats and interior has done much to alleviate this.
This is copied from A.O.H.O. gazette No 15 dated 1973

Kurzgeschichte des Prototypen
Healey X1 EBW 658 GB
“Red Bug”
1946 entstand der Typ X1 welcher Basis für den Red Bug war.
1947-1949 wurden auf diesem Chassis verschiedene Bodies aufgebaut und auch viele Versionen von Motoren eingebaut. Mit diesen verschiedenen Versionen wurden Test-fahrten zwischen London und Brighton durchgeführt.
1949/50 wurde das Chassis Typ X1 verbessert, neu aufgebaut und erstmals auch mit dem später im Healey Silverstone mit beachtlichem Erfolg eingesetzten 2443 lt. Riley 4 Zylinder Mo­tor ausgerüstet.
Bore 80.5 mm (3.16 inch) x stroke 120 mm (4.7 inch) 2443 cc (140 cm inch) R.A.C. rating 16.07 h.p.
Der Basis-Body X1 Healey mit dem Motor B825, 4 Zylinder 2443 ccm Riley wurde rennmässig fertiggestellt und Donald M. Healey persönlich fing ca. 14 Tage vor dem Start zur MM 1950 mit dem Training in den Abruzzen an.
Das damals herrschende schlechte Wetter, verbunden mit bitterer Kälte, in den Apenin­nen, führte zu einer bösartigen Virusinfektion von Donald M. Healey, so dass der Wa­gen lei­der am Rennen nicht mehr gefahren wurde.
Der in englischen Kreisen recht erfolgreiche Rennfahrer Curly Dryden aus Bland­ford/Dorchester fand grossen Gefallen an diesem Roadster, kaufte das Auto vom Platz weg und fuhr in den folgenden drei Jahren mit unterschiedlichen, teilweise aber sehr guten Erfolgen verschiedene Clubrennen.
Curly Dryden benannte den X1 für seine Bedürfnisse mit der Bezeichnung RMD1, da er
einen zweiten Wagen RMD2 aufbauen wollte. Dieser wurde aber nie fertig, da er eines
Nachts vollständig ausbrannte.
Da sich die Firma Healey dann moderneren, mehr für ein gutes Publikum gedachten Fahr­zeugtypen (Healey Silverstone) zuwandten, blieb X1 das einzige Fahrzeug, welches heute in dieser Form original weltweit erhalten ist.
Ab 1955 wechselte das Fahrzeug viele Hände bis es in den 70er Jahren, inzwischen auf British Green umgespritzt, vorerst verschollen blieb.
1989/90 kaufte ein englischer Gentleman den Wagen auf einer Versteigerung zu einem angeblich bombastischen Preis, um zu vermeiden, dass der Wagen nach Italien den Besitzer wech­­­selte. Denn ein italienischer Käufer wollte das Fahrzeug – man weiss nicht wieso – un­be­dingt haben.
Also, der damalige Besitzer legte viel Wert darauf, das Fahrzeug wieder in den Ori­gi­nal­zustand zurückzurenovieren, nämlich zum alten ehrwürdigen “Red Bug” (rote Wan­ze). Die einzige Konzession, welche er einging, waren einige Veränderungen in Bezug auf die Strassentauglichkeit durch den korrekten Einbau der Fahrzeugbeleuchtung.
Die Bildserie legt dar, dass der Wagen in alle seine Einzelteile zerlegt und total neu und original im Zeitraum von knapp drei Jahren wieder aufgebaut wurde. Die Original-Rech­nungen zeigen auf, dass das auch nicht ein sehr billiger Spass war.
Ein purer Zufall wollte es, dass ich im Herbst 1993 das Fahrzeug zu Gesicht bekam. Nach ca. 8-wöchigen Recherchen war mir dann klar, welches Juwel mir da so zufällig über den Weg gelaufen war.
Den Entschluss, dieses weltweit einmalige Stück zu erwerben, werde ich wohl nie be­reuen und hoffe, dass ich es auf alten Spuren wieder aktivieren kann.
Der
1946/49 Healey X1 Prototype
Registrations-Nummer: EBW 658
Chassis-Nummer: RMD1
Motor-Nummer: B825, 4 Zylinder, 2443 ccm Riley
Carrosserie: Zweisitzer, Rennsportwagen
ist seit Herbst 1993 in meinem Besitz und hat in der Zwischenzeit bei verschiedenen Bergrennen in Frankreich, Schweiz, Italien, Deutschland und Österreich mit viel Erfolg teilgenommen.
Trotzdem es sich um ein Prunkstück handelt, soll der “Red Bug” auch in Zukunft nicht in einer Garage dahin dämmern sondern aktiv am Geschehen der historischen Rennen teilnehmen.
Max Theiler fuhr
Verschiedene Bergrennen ohne Meisterschaft
Teilnahme am Klassiker Trento-Bondone
Berg-Europameisterschaft historisch 1998, 10. Rang (ca. 120 Klassifizierte)
Berg-Europameisterschaft 1999, 4. Rang (Österreichischer Meister historisch, Klasse über 1600 ccm)
Berg-Europameisterschaft 2000, 8. Rang
sowie Bergrennen Gurnigel 1994, St. Ursanne 1995 etc.

  • Chassis: X1
  • Reg. Nr.: first Reg.No.: 219 NX
    Reg.No.: EBW 658